Revierportrait

Der Seeburger See hat 2 Kernzonen: 


Der blaue Bereich  ist für Angler zum Fischen zugelassen. 

Im roten Bereich ist das Angeln und das Befahren mit Booten absolut verboten!




Der See in Zahlen



Länge  ca. 1000 m  
Breite  ca. 900 m 
tiefe  max. 3,5 m 
Wasserfläche  rund 80 ha 
Volumen  1,8 mio m³ 
Höhe über NN  157 m 


Landschafts- und Naturschutz

Seit 1952 steht der See unter Landschaftsschutz. Anfang der 70er Jahre gab es Pläne, den Seeburger See als Hochwasserrückhaltebecken und Freizeitzentrum auszubauen. Diese Überlegungen wurden angestellt, weil man hoffte, dass durch den damit verbundenen Tourismus eine Einnahmequelle entstünde.
1973 erfolgte jedoch die ,,Einstweilige Sicherstellungstellung" des Sees, um ihn vor unkoordinierten Eingriffen zu schützen.Nach langwierigen Verhandlungen wurde der See dann 1976 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die dafür ausgearbeitete Verordnung gilt als Kompromiss zwischen Naturschutz und Naherholung.



Einteilung

Für den Naturschutz sind zwei ,,Kernzonen" ausgewiesen, der größte Teil der Wasseroberfläche ist ,,normalgeschützt" und der Naherholung zugänglich. Das Segeln, Rudern und Angeln ist erlaubt. 
Die Anzahl der Boote ist auf 30 Ruder- sowie 30 Segelboote begrenzt. Landwirtschaft kann begrenzt wie bisher betrieben werden. Zur Koordination der Aktivitäten am See wurde ein 
Zweckverband ,,Naturschutz- und Erholungsgebiet Seeburger See" gegründet. 
Schon aus dem Namen ,,Zweckverband" ist einsichtlich, dass der Seeburger See sowohl Naturschutz- als auch Erholungsgebiet ist.
Dass die sich eigentlich konträr gegenüberstehenden Grundtendenzen trotzdem miteinander vereinbaren lassen, dafür geben der Seeburger See und die Orte Bernshausen und Seeburg ein gutes Beispiel.



Ökologische Bedeutung

Als größter Natursee Südostniedersachsens und des weiten Umlandes besitzt der Seeburger See einen hohen ökologischen Wert. Pflanzen- und Tiergesellschaften dieses Flachsees mit ausgedehnter Verlandungszone sind einmalig in der Region.

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